Schloss Freudenberg, Wiesbaden – Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne

Am Montag 04.Oktober 2010, direkt im Anschluss unserer Klassenfahrt nach Miltenberg, waren alle 5.Klassen zu Besuch im Schloss Freudenberg in Wiesbaden. Uns, die Klasse 5c, haben Frau Wonschik und Herr Endlich begleitet. Passend zum NaWi- Unterricht wollten wir das Erfahrungsfeld der Sinne besichtigen, ausprobieren, erkunden, erfühlen und erhören.

Einige von uns gingen direkt zu Anfang in die Dunkelbar: Dies ist ein Bar, die im stock dunkeln liegt. Man hat das Gefühl, man ist Blind. In der Dunkelbar kann man Kuchen, Saft u.s.w. bestellen. Es ist gar nicht so einfach, zu Essen und zu Trinken, ohne das man etwas sieht. Versucht mal, zu bezahlen, ohne die Geldstücke sehen zu können! Schon vorher ist es nicht einfach. wie geht eigentlich mein Portemonnaie auf…komisch…tausendmal gemacht… und doch …welche Münze habe ich hier eigentlich? Fragen über Fragen, die einem beim Verlassen der Bar die körperliche Vollkommenheit unseres eigenen Lebens wieder bewusst machen. In der Dunkelbar arbeiten blinde Menschen, stellt Euch mal vor, so ist der Alltag für diese immer.

Es gibt auch ein dunkles Labyrinth, wo u.a. ein Skelett herum steht – Achtung nichts für schwache Nerven.

Im Schloss gibt es auch einen Raum ,wo man sich vor verschiedene Lichter und hinter
eine Leinwand stellen kann. Dann sieht man auf der Leinwand seinen eigenen Schatten.

Vielfältige Klänge erwarteten uns unter anderem im Klangraum. Hier kann man die Töne nicht nur zu hören, sondern mit allen Sinnen zu erleben. Dem wassergefüllten bronzenen Hexentopf kann man durch das geduldige Reiben der Griffe neben Tönen sogar Wasserbewegungen und springbrunnenartige Wasserlandschaften entlocken.

Auch für die Nase wird etwas geboten. Verschiedene Duftproben (über 15 Stück) in gut verschlossenen Reagenzgläsern warten darauf, erschnuppert und erraten zu werden. Von Vanille, über Kaffee, Tannenbaum und auch Pups ist alles dabei.

Es gibt draußen auch ein cooles aus Holz gebautes großes Klettergerüst mit ca 10m Länge und bis zu 3 Metern Höhe. Hier kann man super fangen spielen.

Wen man aus dem Gebäude kommt, wird man sogleich vom großen Barfuß-Fühlweg in den Bann gezogen. Schon die Kleinsten erleben hier begeisternde Sinneseindrücke, während die größeren Kinder mit verdeckten Augen von einem Partner geführt werden, um die Untergründe mit allen Sinnen zu erleben.

Kommt man aus dem Barfußpfad, will man sofort zum etwas abgelegen Labyrinth.

Durch die zwei holzgeschnitzten Telefongesichter konnten wir uns super verständigen.

Exponate zum Anfassen und Mitmachen begeistern nicht nur die kleinen und großen Kinder. Anfassen ist erlaubt und sogar erwünscht

Es war ein schöner Ausflug, der uns viel Spaß gemacht hat. Endlich mal ein Musuem, wo die Exponate zum Anfassen und Mitmachen begeistern. Nicht nur die kleinen und großen Kinder! Anfassen ist erlaubt und sogar erwünscht.

Das Schloss Freudenberg hat noch viel mehr zu bieten….wer es nicht kennt, sollte unbedingt mal einen Ausflug dorthin machen.

Nähere Info’s unter www.schloss-freudenberg.de oder www.kindererlebnis.de/freudenb.htm

Februar 2011

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