Mit dem E-Bike auf sportlicher Testtour

Ich bin schon geraume Zeit an E-Bikes interessiert, konnte mich aber bisher noch nicht zu einem Kauf entschließen. Neben dem Opa-Image schreckte mich bisher der hohe Preis ab. Und der für mich nicht so ganz eindeutigen Einsatzbereich. Für normale Touren zwischen 10 – 30 Kilometer nehme ich regelmäßig mein Mountainbike und auch bei längeren Touren brauche ich gewöhnlich keine Motorunterstützung. Zumindest wenn es nicht zu sehr in die Berge geht. Nur dummerweise sind meine alten Mountainbikestrecken durch meinen Umzug vor etwas mehr als 3 Jahren recht weit weg. Wenn man erst einmal mindestens 25 Kilometer anfahren muss, um den Rand des alten Reviers zu erreichen, ist dann die Power für die eigentliche Tour schon ziemlich unten. Zumal diese Strecke dahin kein wirkliches Highlight darstellt. Und die Strecken rund um meinen neuen Wohnort habe ich in den letzten 3 Jahren genug ausgetestet. Die sind ganz ok, aber eben nicht mit den super Strecken im Taunus vergleichbar. Nun spukt mir eben die Idee im Kopf herum, ob ich meine Reichweite nicht durch einen elektrischen Helfer erweitern sollte. Und das hat heute (18.10.2013) zu einer Testfahrt geführt. Für 20 EUR habe ich mir für einen Test beim örtlichen Radhändler ein E-Bike ausgeliehen.

b2Die Auswahl zum Ausleihen war recht begrenzt und so war kein Mountainbike vorrätig, sondern nur diverse Tourenräder mit tiefen Durchstieg (recht offensichtlich für ältere Leute ) und zumindest eine Art City-Bike. Ungefedert, Straßenbereifung und nur mit recht wenigen Gängen. Aber um E-Bikes grundsätzlich auszuprobieren sollte es genügen.

 

Konkret habe ich ein Victoria Le Mans mit Boschmittelmotor mir ausgeliehen. Wie ich später gesehen habe, hat das Bike auch sehr gute Bewertungen in diversen Tests gehabt, was ich im Grunde nach dem Tag auch nachvollziehen kann. Ein sehr solides Gerät.

 

Doch zu meiner geplanten Tour. Sie sollte schon recht anspruchsvoll sein.

  • Knapp 95 Kilometer – von Bodenheim hoch auf den Feldberg im Taunus und wieder zurück.
  • Da dazu vom Start in Bodenheim auch etwa 850 Höhenmeter insgesamt zu überwinden sind, schätze ich die gesamten Höhenmeter auf Hin- und Rückweg mit den Bergen und Hügeln dazwischen auf gut 1500 Höhenmeter over all.

Ich bin zudem ein recht schwerer Fahrer und von daher war mir klar, dass eine Akkuladung kaum für die gesamte Strecke genügen wird. Zumindest nicht bei dem Bike bzw. dem Akku. Aber ich hatte sowieso vor, auf der Rückfahrt in meiner Zweitwohnung in Eppstein eine Ladepause einzulegen. Von daher war ich guter Hoffnung, den doch anspruchsvollen Plan durchziehen zu können. Leider hat es nicht geklappt, um das Ergebnis vorwegzunehmen.

Über Steyer Ralph

Ich bin der Administrator des Portals und von der Ausbildung Diplom Mathematiker. Meinen Blog finden Sie hier. Seit Dez. 95 bin ich selbständig im Bereich Computerschulungen und EDV-Consulting, sowie als Fachjournalist und Buchautor. Mittlerweile habe ich über 50 Bücher bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht. Alle zum Thema Internet und Computer. Erste Veröffentlichungen hatte ich aber schon zu Studienzeiten als Pressewart in meinem Sportverein für die Leichtathletikabteilung und als begeisterter Entenfahrer mit Reiseberichten in der Zeitung von meinem Citroenclub. Meine aktuellen Veröffentlichungen sind unter meiner Autorenseite bei Amazon und meiner Webseite zu finden.

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