Der letzte Atemzug

Der letzte Atemzug

Robert Washington saß in seinem Gleiter und las entspannt ein Science Fiktion Roman von Philip K. Dick.
Seine Arbeitswoche war vorüber und er flog Freitag Nachmittag zu seiner Frau, Ann, nach Hause.
Der Flug sollte zwei Stunden dauern. Das künstliche Wetter war angenehm warm auf dem Mars.
Plötzlicher Druckabfall in der Kabine zwang seinen Gleiter zur Notlandung.
Robert blieb gelassen, da das Interface eine Werkstatt und einen Termin für eine Reparatur in der Nähe ausmachte.
„Ein Anruf von der Werkstatt“, sagte das Interface.
„Annehmen“, sagte Robert.
„Hallo, hier ist Willis Garage. Sie haben einen Notfall gemeldet. Bleiben Sie vor Ort, wir kümmern uns um den Rest!
Wir sind recht ausgebucht, jedoch finden wir jemanden, der sich um Sie kümmert“, sagte der Androide.
„Habe verstanden, bleibe vor Ort und warte“, sagte Robert und legte auf.
Robert nahm sein Buch in die Hand und las es weiter.
Nach zwei Stunden Lesezeit, meldete das Interface geringeren Sauerstoffgehalt in der Kabine des Gleiters.
Robert versuchte die Kabine per Auslöser aufzumachen, was jedoch nicht gelang.
Langsam verbreitet sich Panik in den Augen Roberts.
Er nahm den Feuerlöscher und schlug ihn gegen das Seitenfenster, welches aber nicht nachgab.
Anschließend schlug er mit seinen Händen und Füßen gegen das Fenster, auch das misslangte.
„Ich werde wohl qualvoll ersticken!“, dachte Robert laut nach und begriff, dass er jede Menge Sauerstoff mit seinen Aktionen verbraucht hatte.
„Interface, Hilfenotruf absetzen“, sagte Robert mit letzter Kraft und wurde ohnmächtig.
„Hilferuf abgesetzt! Die Koordinaten gesendet“, erwiderte das Interface.
Das vernahm Robert nicht mehr wahr und verstarb zwei Minuten später.

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