Asiz Abenteuer, Prolog

Der Duft der Seerosen umgab die Sillouette der jungen Frau.
Mehr sah er nicht von ihr, denn sie war hinter einem Seidentuch verborgen.
Dampf stieg vom Boden herauf und verschleierte zusätzlich seine Sicht.
Bald schon war war die Schönheit verschwunden und der trübe Dampf schien ihn zu ersticken. Er streckte die Hand nach ihr aus, wollte rufen, doch der Dampf brannte in seiner Kehle und es kam nur ein Krächsen heraus. Er machte einen Schritt in ihre Richtung, glitt aus und fiel.
Er schrie und schlug die Augen auf.
Heftig atmend setzte sich Asiz auf, der Schweiß rann an seinem nackten Oberkörper herunter und er beugte den Rücken durch als hätte er Schmerzen. Er blinzelte die Tränen weg und sah sich in der kleinen Lehmhütte um. Durch ein Loch im Dach schien etwas Mondlicht herein und legte einen silbernen Schein auf die Umgebung. Dadurch wirkten die normalsten Gegenstände wie verzauberte Artefakte aus grauer Vorzeit. Die Erinnerung an den Traum, lag noch schwer auf seinem Gemüt und seine Sinne schienen noch nicht ganz wach, sonst hätte er wahrscheinlich gleich die leuchtenden Katzenaugen gesehen. So aber bemerkte er sie erst als sie sich bewegten. Er hielt den Atmen an. Es war wieder diese Katze! Seit einiger Zeit kam immer öfter eine sehr große, schlanke strahlend weiße Katze zu ihnen in die Hütte. Einmal war er ihr sogar auf dem Marktplatz begegnet. Er war sich fast sicher , dass sie eine Himmelsbotin der Götter war. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Jungen im seinem Alter war er sehr abergläubisch. Das hatte den Vorteil dass er sehr vorsichtig und immer Hoffnungsvoll war, leider aber auch sehr leicht gläubig.

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